Jeder von uns findet sich manchmal in Umständen wieder, denen er sich ausgeliefert fühlt.
 
Mal sind es plötzliche Ereignisse, die uns aus der Bahn werfen.
 
Mal sind es Situationen, die einfach immer wiederkehren und an denen es scheinbar nicht mehr weitergeht.
 
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Wir haben oft einen von zwei Impulsen, damit umzugehen:
 
1. Raus aus der Situation. Wegrennen.
 
2. Uns kleinmachen, starr werden. Gepaart mit dem Urteilen über die Fehler der Anderen oder dem Jammern über unsere Hilflosigkeit.
 
Beides sind natürliche Reaktionen und beide sind in manchen Situationen sicher hilfreich.
 
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Und trotzdem hast du immer auch eine andere Möglichkeit.
 
Du hast die Möglichkeit, deinen Blickwinkel auf das Problem zu ändern.
 
Den Fokus auf ein anderes Detail zu lenken.
 
Bewusst und mit Absicht nach dem zu suchen, was daran gut ist…
 
…oder was der positive Nutzen dieses Problems in der Zukunft sein wird, nachdem es gelöst wurde.
 
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Natürlich musst du das nicht.
 
Jammern und sich klein zu machen kann auch helfen.
 
Im richtigen Umfeld stärkt es das Gefühl der Zugehörigkeit, bringt Aufmerksamkeit und Hilfe von anderen.
 
Wir Menschen sind soziale Wesen und das Zugehörigkeitsgefühl zu einer Gruppe ist lebensnotwendig… und manchmal sogar so ausreichend für das Wohlbefinden, dass die Gesinnung der Gruppe dabei gar keine Rolle mehr spielt.
 
Nur wenn dir das nicht mehr ausreicht…
 
…oder dir dieses (für dich) hilfreiche, soziale Umfeld fehlt…
 
…dann wäre es vielleicht an der Zeit, deine fotografischen Fähigkeiten zu trainieren und dein Leben neu zu betrachten.
 
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Das Gute und das Schlechte.
 
Das Schmerzhafte und das Erlösende.
 
Das Problem und die Chance.
 
Es ist immer alles da.
 
Du hast die Macht.
 
Die Macht zu entscheiden, wohin du deinen Fokus lenkst.