Was haben leidenschaftliche Beziehungen, Abenteuer und Achtsamkeit gemeinsam?

Sie haben dieselbe Hauptzutat.

Alle 3 benötigen etwas, um existieren zu können.

Und dieses Etwas heißt:

Abwechslung.

Wenn wir uns an einzelne Momente im Leben zurückerinnern, dann sind es nicht die alltäglichen Abläufe, die Routinen.

Es sind die Momente, in denen wir intensiv gespürt haben.

Im Angenehmen, wie im Unangenehmen.

Denn wenn wir etwas spüren, fühlen wir uns lebendig.

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Doch wir Menschen sind Gewohnheitstiere.

Unser Gehirn will nicht ständig etwas spüren, denn das ist anstrengend.

Es etabliert Angewohnheiten. Aktivitäten, die immer nach demselben Schema ablaufen.

Der allmorgendliche Kaffee. Der Kuss beim Gang aus der Tür. Das Handy in der linken Hosentasche. Derselbe Weg aus der Innenstadt nach Hause.

Und das ist wichtig!

Routine lässt die Hirnaktivität sinken.

Somit bleibt mehr Energie für andere Dinge übrig.

Vertrauen und tiefe Liebe entstehen dadurch, dass wir jemanden gut genug einschätzen können, dass wir wissen, dass wir bei ihm / ihr sicher sind.

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Aber wie schon erwähnt, spüren wir dann auch weniger.

Und gerade Abenteuer und Beziehungen leben davon, dass wir etwas SPÜREN. Achtsamkeit soll uns zum SPÜREN ins Hier und Jetzt zurückholen.

Deshalb lade ich dich dazu ein, ab heute ein mal jeden Tag etwas anders zu machen.

Nicht gleich dein ganzes Leben über den Haufen zu werfen…

… sondern kleine Dinge zu ändern.

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Mit Links die Zähne zu putzen.

Mal einen anderen Heimweg gehen.

Mal ein völlig neues Gericht für die Familie zu kochen.

Einfach mal deine Partnerin zu massieren, OHNE danach zum „logischen“ nächsten Schritt überzugehen.

Zu fremden Leuten in der Bahn Augenkontakt aufbauen und lächeln.

Hauptsache, dein Gehirn kann dabei nicht auf eine schon fertig ausgebaute „Schnellstraße“ von aufeinanderfolgenden Handlungen zurückgreifen.

Ein einfacher Weg, mehr „Leben“ in dein Leben zu bringen.