Es gibt zwei Arten, über gemachte Fehler oder verpasste Chancen zu reflektieren.

Zwei Möglichkeiten sich mit den Schattenseiten des eigenen Verhaltens auseinanderzusetzen.

Die erste Möglichkeit ist das Erkennen des Fehlers, gepaart mit einer Analyse, was du das nächste Mal besser machen könntest.

Die zweite Möglichkeit beinhaltet das Erkennen des Fehlers, aber dann gepaart mit Vorwürfen, dem Jammern darüber, es nicht besser gemacht zu haben und der Verknüpfung von diesem Fehler mit vergangenen, was dann bedeutet, dass du ja schon immer so einen Mist gemacht hast.

Wozu tendierst du?

Ich weiß natürlich, wozu du häufig tendierst, sonst würdest du meine Impulse hier wahrscheinlich gar nicht lesen…

Aber wie ziehen wir die Grenze?

Wie schalten wir den emotionalen, inneren Dialog aus und konzentrieren uns stattdessen auf die rationale Analyse der Situation, um danach zufrieden und ein Stückchen weiser mit dem Tag weitermachen zu können?

Die Antwort ist recht simpel und repetitiv:

1. Erkenne, dass du dich gerade selbst verurteilst
2. Entkomme dem Gedankenkarussell

Meditiere kurz, bewege dich, atme tief oder nimm eine kalte Dusche.

Hauptsache raus aus dem Kopf und rein in den Körper.

Denn niemand, wirklich NIEMAND hat einen Gewinn davon, wenn du dich für das, was eh schon in der Vergangenheit liegt, in der Gegenwart zusätzlich bestrafst.

Was passiert ist, ist passiert.

Das Leben geht weiter.

Und wenn das, was du in der Vergangenheit getan hast, dich nicht glücklich gemacht hat, dann versuch doch jetzt in diesem Moment einfach etwas anderes.