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Der sichere Weg, eine Beziehung zu zerstören

 

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Ein Beitrag geteilt von Arne Tempel (@arne.tempel)


Lass es dir von jemandem sagen, der diesen Fehler mehr als ein Mal gemacht hat.

Es mag Situationen geben, in denen das Benutzen des Wissens um die Unsicherheiten und Schwachstellen deines Partners / Freundes / Kindes als „logisches“ und „gerechtfertigtes“ Mittel erscheint, um deinen Standpunkt klarzumachen oder dein Gegenüber zum „richtigen“ Handeln zu motivieren.

Doch die Erfahrung zeigt in 90% der Fälle:

Selbst WENN die andere Person etwas Positives aus deinem Angriff zieht, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass DU diesen „Gewinn“ nicht mit dieser Person zusammen genießen wirst.

Entweder, weil sie dich verlassen hat oder weil sie sich aufgrund des zerbrochenen Vertrauens vor dir verschließt.

Und selbst dann ist NIE dein Angriff für den Lerneffekt verantwortlich, sondern immer nur die Eigeninitiative der anderen Person.

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Mit allem, was du über deine Liebsten lernst, bekommst du eine zusätzliche Verantwortung übertragen.

Richtig verwendet kann ALLES wehtun.

Jede nahe Beziehung wird zu einem Raum, in dem wir unser Herz aufmachen.

Natürlich wird es da Verletzungen geben.

Natürlich werden wir auch unachtsam sein.

*****

Aber „aus Versehen“ etwas zu sagen was verletzt und etwas zu sagen, UM den anderen zu verletzen… dazwischen liegen WELTEN.

Und NEIN, es ist auch keine Ausrede, dass du „wütend“, „betrunken“, „fix und fertig“ oder „müde“ warst.

Mit Entschuldigungen fängst du nur an, die Scherben aufzusammeln.

Den kaputten Spiegel reparierst du damit nicht.

Das geht nur, wenn es die andere Person überhaupt zulässt, mit viiieeeel Geduld und Empathie.

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Am Ende ist dies hier nichts weiter als ein Plädoyer GEGEN jede Form von Gewalt als „Motivationsmittel“ und FÜR das hundertprozentige Übernehmen deiner Verantwortung…

… vor allem in den Momenten, in denen du glaubst, keine Kontrolle (gehabt) zu haben.