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Ein Beitrag geteilt von Arne Tempel (@arne.tempel)


Mal ehrlich: Wie viele Entscheidungen schiebst du auf oder hast du GEGEN deine Wünsche getroffen, weil du Angst davor hast, diese Entscheidung würde ab sofort immer an dir haften bleiben?

Wie oft denkst du „Wenn ich mich jetzt SO entscheide, dann muss ich mich IMMER so entscheiden“ ?

Wie oft fühlst du dich unwohl bei dem Gedanken, einen Wunsch zu äußern, weil du Angst davor hast, ab sofort immer an diesem Wunsch gemessen oder durch ihn bewertet zu werden?

Wie viele Träume oder Fantasien liegen verstaubt in deinem Hinterstübchen, die du eigentlich gern mal völlig „unvernünftig“ angehen oder probieren würdest?

Vielleicht gibt es berufliche Träume, für die du aber einen großen Teil deiner bisherigen beruflichen Reise zurücklassen müsstest, in welchen du ja aber so viel Zeit, Energie und Geld gesteckt hast…?

Vielleicht gibt es romantische oder s3xuelle Wünsche und Bedürfnisse, bei denen du glaubst, du wärst nicht „normal“, wenn du sie nur offen äußerst?

Vielleicht gibt es Menschen in deinem Freundes- oder Familienkreis, die dir so sehr auf den Sack gehen, dass du eigentlich mal eine Zeit lang KEINEN Kontakt mehr mit ihnen haben möchtest… aber du hast Angst, sie komplett loszulassen oder sie mit deinem auf-Distanz-Gehen so sehr zu verletzen, dass sie nachher gar keinen Kontakt mehr mit dir haben wollen könnten?

Hier eine wichtige Nachricht:

Deine nächste Entscheidung muss nicht deine letzte sein.

Du kannst dich jetzt für einen „Lifestyle“ entscheiden, von dem du weißt, dass du mit ihm nicht alt werden willst.

Du kannst etwas Neues ausprobieren und danach sagen „Ach nö, ist doch nichts für mich.“ oder „Ok, aber nur einmal pro Jahr“.

Du kannst bei großen, potenziell lebensverändernden Entscheidungen auch erstmal nur den Zeh ins Wasser halten anstatt komplett reinzuspringen. Die sogenannte „Auszeit“, ein unbezahltes Praktikum, ein Training, nur als Zuschauer*in dabei sein…

Alles völlig legitim.

Leg das alte Schwarz-Weiß-Denken beiseite.

Vergiss die prüfenden Augen der Erziehung, die sagt „WENN, dann richtig. Keine halben Sachen.“

Es ist dein Leben. Deine Reise. Deine Regeln.