Sei ehrlich:

Wie oft holst du dir den „Realitätsabgleich“ für deine Gedanken?

Wie oft halten wir an negativen Vorurteilen fest, ohne zu überprüfen, ob sie stimmen?

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„Wenn ich zeige, dass ich schwach bin, will mich niemand als Kollege oder Partner haben.“

„Wer in dieser (XYZ-)Szene drin ist, hat psychische Probleme und ist gefährlich.“

„Dieses Hobby da ist nix für mich.“

„In meinem Alter finde ich doch keinen neuen Job mehr, also bleibe lieber bei dem Sicheren.“

„Wenn ich dieser Person sage, was ich wirklich denke, will sie nix mehr mit mir zu tun haben.“

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Erkenne, dass dies immer nur Gedanken sind.

Gedanken, die vielleicht früher ein paar Mal gestimmt haben.

Vielleicht aber nicht mal das… wahrscheinlich sind die meisten dieser Gedanken nur künstlich errichtete Barrieren, um dir deine eigene Angst vor Veränderung oder Rückweisung nicht eingestehen zu müssen.

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Eine Frage an dich:

Kickst du jeden Menschen aus deinem Leben, der nicht zu 100% so denkst, wie du?

Hört das Leben auf, wenn etwas Schönes im Leben weg ist?

Ist jeder Mensch, der mal Fehler gemacht hat, danach zur ewigen Einsamkeit und zum ewigen Unglück verdammt?

Siehst du.

Gedanken.

Einfach nur Gedanken.

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Du darfst nicht immer glauben, was du denkst.

Dein Kopf ist faul. Er will lieber Energie sparen, anstatt die Wahrheit herauszufinden.

Er will dir lieber das bestätigen, was du schon glaubst und sortiert deswegen alle Gegenbeweise systematisch aus, wenn wir es zulassen.

Gib ihm also lieber mal handfeste Beweise.

Echte Erfahren.

Probieren anstatt zu philosophieren.

Also: Welchen Gedanken solltest du jetzt wirklich mal einem Realitätsabgleich unterziehen?