Dein Körper kann mehr als du glaubst.

Erinnere dich an damals, als dieser volltrunkene Schrank auf dieser Party plötzlich aggressiv wurde und jemand anderen Prügel angedroht hat…

Er wurde von anderen zurückgehalten, was seine Wut aber nicht geringer hat werden lassen.

20 Minuten hat er herumgeschrien, immer wieder betont, wie „platt“ er das Gesicht des anderen gleich hauen wird…

… nur um irgendwann wieder am Tisch Platz zu nehmen und sich weiter zu unterhalten.

Was ist passiert?

Wurden ihm super gute Argumente entgegnet, warum es nicht schlau wäre, dem anderen die Nase neu zu justieren?

Eher nicht, oder?

Haben ihn die anderen Hänflinge, die sich ihm in den Weg gestellt haben, Angst eingejagt, sodass er daraufhin rational entschieden hat, dass es schlau wäre, jetzt nicht mehr wütend zu sein?

Im Gegenteil… mehr „Gegner“ lassen die Wutlust der betrunkenen Aggressiven meist sogar eher noch hochkochen.

Hier ein anderer Blickwinkel:

All die „Überlegungen“ waren sinnlos.

Der Körper desjenigen hat sich um seine Wut gekümmert.

Das ist eine wichtige Erinnerung!

Kopfprobleme löst man nicht mit dem Kopf!

Dein Körper kann mit unangenehmen Gefühlen und negativen Gedankenspiralen sehr viel besser umgehen.

Du kennst diesen Effekt.

Schon Oma sagte „Erst mal tiiieef durchatmen und DANN reden wir weiter.“

Nach einem Workout ist der Kopf immer freier.

Nach dem Meditieren, also wenn du deine Ratio beiseite schiebst (und den Körper einfach mal machen lässt), sehen die meisten Probleme schon gar nicht mehr so groß aus.

Und ein Spaziergang im Park hat schon so manchen seelischen Schmerz ein wenig abklingen lassen.

Dein Kopf ist ein super Werkzeug.

Benutze dein Werkzeug, wenn es angebracht ist, aber lasse dich nicht von deinem Werkzeug benutzen.

Hänge es ab und zu einfach mal wieder in den Schuppen und gib dem Körper den Raum, sich um sich selbst zu kümmern.

Das kann er nämlich besser als „du“.