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Niemand kann dir geben, was du nicht zulässt

Wir alle wollen im Leben „ankommen“.
 
Dabei ist es völlig egal, wie du dieses Ankommen für dich definierst.
 
Wer ohne festen Wohnsitz die Welt bereist, kann sich genauso angekommen fühlen, wie jemand, der Haus und Familie hat.
 
Das Gefühl vom Angekommensein hat wenig mit deinen äußeren Umständen zu tun.
 
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Dass es vollkommen unabhängig von deinen äußeren Umständen ist, stimmt zwar auf einer spirituellen Ebene…
 
…aber diesen Zustand zu erreichen, in dem du dich, unabhängig vom Umfeld, angekommen, glücklich, geliebt und sicher fühlst, ist eine Meisterdisziplin, die nur wenige je meistern.
 
Meist sind es Mönche, die ihr ganzes Leben lang nichts anderes gemacht haben, als auf diesen Zustand „hinzuarbeiten“.
 
Die Richtung ist aber klar:
 
„Angekommensein“ ist ein innerer Zustand, kein äußerer.
 
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Äußere Umstände und andere Menschen können dabei eine gute Unterstützung sein.
 
Ich bin der letzte, der dir ausreden wird, eine Co-Abhängigkeit mit deiner Umgebung einzugehen.
 
Im Gegenteil.
 
Wir werden schon Co-Abhängig geboren.
 
Eltern ziehen Kinder groß und Kinder bedanken sich mit Lachen und Wachstum in Richtung der Vorlieben der Eltern. Die Eltern fühlen sich mit ihrer „Arbeit“ als Eltern wertvoll und gebraucht.
 
Ein ganz natürlicher Kreislauf.
 
Dasselbe gilt in Partnerschaften und Freundschaften.
 
Es ist ein ständiges Geben und Erhalten.
 
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Doch du kannst nur das Empfangen, was du zulässt.
 
Und du kannst nur zulassen, was du dir auch alleine geben kannst.
 
Niemand wird dich deine schlechten Angewohnheiten an dir respektieren, wenn du selbst keinen Frieden mit ihnen geschlossen hast.
 
Niemand kann dir sagen, wie liebens-wert du bist, wenn du ständig nur an dir selbst herumnörgelst.
 
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Michael Jackson sang schon: „I’m starting with the man in the mirror.“
 
Tu es ihm gleich.
 
Wage den unperfekten Versuch.
 
Und du machst die Tür für all die schönen Erlebnisse auf, die du dir so sehr wünschst.