„Nein“ und „Stopp“ sagen, Abgrenzen, weggehen, diszipliniert durchackern, Schmerz überwinden…

All das sind tolle Fähigkeiten.

Nützliche Momente, die dir Glück und Energie im Leben schenken und erhalten können.

Vergiss aber eines nicht:

Das, was du am häufigsten tust, formt dich und deinen Normalzustand.

Wenn du deinen Fokus immer nur auf dem Abgrenzen hast, wirst du Eigenbrödler.

Wenn du deine Aufmerksamkeit immer nur darauf hast, wie du die meiste Arbeit in kürzester Zeit schaffen kannst, wirst du hart und unempathisch (und es wird sich völlig in Ordnung für dich anfühlen).

Wenn du immer auf der Suche nach Herausforderungen zum Wachsen bist, wirst du nie innerlich ankommen. Nie „genug“ sein.

Wenn du immer nur für andere da sein möchtest, wirst du dich selbst verlieren.

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Keiner der gerade genannten Punkte ist an sich schlecht oder dumm.

Alle sind hilfreich.

Und natürlich gibt es Phasen, in denen mal das eine, mal das andere im Vordergrund steht.

Doch vergiss das Ziel dahinter nicht.

Den ZUSTAND, in welchem du dein Leben gerne verbringen möchtest.

Für diesen optimalen, positiven, glücklichen Zustand (wie auch immer er dann exakt bei dir aussieht) brauchen wir ALLE oben genannten Fähigkeiten wenigstens in gewissem Maße.

Aber diese Fähigkeiten sind nur Werkzeuge, nicht das Endziel.

Erinnere dich daran, welcher Mensch du sein möchtest.

Wie du dich fühlen möchtest.

Was du eigentlich in die Welt bringen möchtest.

Und mache es zur Gewohnheit, in diesen Zustand so oft wie möglich hineinzuschlüpfen.

Denn der Zustand, in dem du die meiste Zeit verbringst, wird zu deinem Normalzustand.

Zu dem Zustand, in welchen dein Körper und Geist immer dann zurückkehren, wenn dein Bewusstsein Pause hat.