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Ein Beitrag geteilt von Arne Tempel (@arne.tempel)


Kennst du das auch?

Du weißt, was dir gut tut und was nicht… du weißt es genau!

Aber…

Dann tust du es trotzdem wieder.

Du übergehst deine Grenzen oder lässt sie von anderen übergehen.

Du tust etwas, was sich kurz gut anfühlt, von dem du aber genau weißt, dass es dir bald mehr Schmerz als Freude bereitet.

Egal, ob es sich hier um deine Männer-/ Frauenwahl handelt, prokrastinierendes Verhalten oder konkrete Süchte.

Vielleicht hasst du dich selbst dafür.

Vielleicht hasst du aber auch die anderen dafür.

Wen du verurteilst spielt aber eigentlich keine Rolle.

Denn der springende Punkt und die Tür zum Weg heraus aus diesem Dilemma ist die Verurteilung.

Beziehungsweise ihr Gegenteil: Die demütige Annahme der Realität.

„Das hätte ich anders machen müssen“, „Das wollte ich so aber nicht“ und „Das hätte diese Person nicht tun dürfen“ sind Ablehnungen der Realität.

Ja, das ist passiert.

Dieser Realität ist es egal, ob du sie willst oder nicht. Sie ist einfach da.

Und sie macht Sinn.

Nichts passiert zufällig.

Und ich möchte dich einladen, dich einem Fakt zu öffnen, der dein Leben für immer verändern kann:

Nichts passiert als Strafe oder gegen dich.

ALLES passiert FÜR dich.

Wir leben in Erfahrungen.

Wir leben nicht im Kopf, nicht im Wissen, nicht in Theorien.

Wir spüren das Leben, wenn wir LEBEN.

In realen Erfahrungen.

Alles andere passiert nur im Kopf, aber nicht wirklich.

Und ja… nicht jede Erfahrung ist angenehm.

Wobei das eigentlich auch nur wieder eine gedankliche, also unwirkliche Bewertung der Erfahrung ist.

„Angenehm“, unangenehm“… dieser Stempel ändert an dem Erlebnis nichts.

Aber er verändert deine Gefühle NACHDEM es passiert ist.

Wer schmerzhafte Erfahrungen als „sollte nicht so sein“ abstempelt, wird leiden.

Übe (ja, „übe“ = Training) dich in Demut.

Du hast das Steuer in der Hand, aber nicht die Strömung.

Du kannst deine Zukunft nicht kontrollieren, aber mitgestalten.